Der fliegende Mensch!

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Der Mensch hat seit dem Anfang seiner Geschichte einen unaufhaltsamen Zwang zu fliegen. In manchen Träumen des einzelnen Menschen hat es schon Flugabenteuer gegeben. Böse Träume, in denen uns hinterher gerannt wurde, um uns etwas Schlimmes anzutun. Oft wusste man nicht , warum jemand es auf uns abgesehen hatte. Wir versuchten dann aus aller Macht zu entkommen, durch wildes Umherwedeln wie ein Vogel, um dann, nach dem man mehrmals gestolpert und hingefallen ist, ab zu heben. Erleichtert konnten wir unserem Verfolger in letzte Sekunde entkommen.
Ich weiß nicht warum der Mensch diesen Traum hat und nicht so oft wie ein Fisch ins Wasser springt und davon taucht. In jedem fall träumt der Mensch, schlafend oder wach, vom Fliegen. Als Alternative hat man dann das Flugzeug gebaut und sich den Traum über die Wolken zu fliegen so ermöglicht. Trotz diesem Hilfsmittel, einer guten Alternative zum Fliegen, träumt der Mensch weiter vom Fliegen. Physisch zu fliegen, seinen Körper zu strecken und ab zu heben, die Erde los zu lassen und wie ein Vogel über die Bäume weg zu fliegen. Über die Felder und Wälder, über die Wolken, die Berge und Täler. Frei zu sein!
So sehr wir uns auch ansträngen, und träumen, und unseren Körper auch anschreien und es befehlen, es wachsen uns einfach keine Flügel. Seit Generationen lang, tausenden von Jahren und noch nie ist einem Mensch auch nur eine Feder gewachsen. Und der Mensch hält sich für das intelligenteste Lebewesen. Wir sind im Stande so fantastische Erfindungen zu kreieren und Lösungen zu bedenken, alles zu erklären, aber kriegen es nicht gebacken uns auch nur eine winzige Daune wachsen zu lassen. Wir genialen Geschöpfe haben es nicht drauf?
Aber Fische können sich überlegen mal was anderes zu tun und lassen sich Beine und Lungen wachsen, wandern aus den Gewässern dieser Erde und lassen sich ein behaartes Fell wachsen, springen in Bäume und nennen sich Affen. Diese primitiven Primaten sind in der Lage sich weiter zu entwickeln und entscheiden sich dann ihre Haare zu verlieren um sich dann Kleider anzuziehen.
Das sagte Darwin. Ein angesehener Wissenschaftler?
Der konnte nicht mal unter Wasser atmen, sich keine Flügel anwachsen lassen und nennt uns Menschen intelligent.
JHJ@27.05.2014

 

Brief an einen alten Freund!

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Lieber alter verhasster Freund,

Schon lange haben wir nicht mehr mit einander geredet und das trotz unserer langjährigen Freundschaft. Von Kindheit an, wann genau kann ich mich nicht mehr erinnern, sind wir schon ein unzertrennliches Paar. Leider ist unsere kostbare Freundschaft ausgeartet in eine hinterhältige gemeine Feindschaft, die mich letztendlich töten wird. Du warst, bist und wirst immer ein Teil meines Lebens sein, bis der Tod uns scheidet. Unsere Freundschaft war leidenschaftlich und intensiv, genussvoll und liebevoll. Wo du warst, da war ich und wo ich war, warst du. Ein Herz und eine Seele, eine harmonische Beziehung, die mich immer am Leben gehalten hat. Du gabst mir Energie und Kraft, mit dir bewältige ich jede Lebenslage und jedes Problem. Du warst meine Stütze bei all meinen Sorgen, du warst und bist noch immer da wenn ich mich verletzt fühle, alleine oder traurig bin. Aber seit Jahren spielst du ein doppeltes Spiel und hast mich verraten. Unwissend hast du mich in deine Falle laufen lassen und meine Gesundheit ernsthaft gefährdet. Seit Jahren leide ich täglich an der Folge deines Verrates. Aber ich kann dir nicht wirklich böse sein. Ich wusste nicht, dass zu viel Beziehung so enden kann. Aber auch zu wenig von dir, hätte mich umgebracht. Ich realisiere nach all den Jahren, dass ich überhaupt nicht in der Lage war mit dir eine gute Beziehung zu führen. Ich war nicht in der Lage ein gesundes Gleichgewicht zu finden in unserer Freundschaft. Und wenn ich das nicht ganz schnell lerne wirst du mich langsam aber sicher töten. Mit deiner Freundschaft muss man vorsichtig umgehen, nicht zu viel, nicht zu wenig. Im Gleichgewicht kann man mit dir gut auskommen und eine gute Freundschaft aufbauen. Aber das ist für viele von uns sehr schwer. Ohne Gleichgewicht in unserer Beziehung wirst du für mich lebensgefährlich. Nur im Gleichgewicht bist du verträglich und bringst Gesundheit, Harmonie, Lebensqualität und Fröhlichkeit. Die Gefahr mit dir liegt darin, dass du eigentlich nur Gutes tun willst, du hast kein böses im Sinne. Du hast eigentlich überhaupt keine Schuld an unserem Problem, das Problem mit dir habe ich mir nur selbst eingebrockt. Mein Übermäßiges von dir projektiere ich nur auf dich zurück um meine Schuld zu entschuldigen. Die Sucht in dir mein bester Freund ist mein Untergang. Solange ich noch lebe bist du mein Weggefährte, ob Freund oder Feind, ich werde nie ohne dich leben können. Ob in Gleichgewicht oder nicht, mein Leben fing mit dir an und wird mit dir enden.
Ein gemeinsamer Weg mit Höhe- und Tiefpunkten, lachen und weinen, Gesundheit und Krankheiten, in guten und schlechten Zeiten. Deine Berufung hat mich ernährt, gefüttert, gesättigt und alles von dir hast du gegeben. Dein ganzes Sein hast du geopfert und alles mir gegeben und ich habe nur von dir genommen und brauchte dir nichts dafür zu geben. Deine Berufung ist mein Leben. Um deine Hingaben bekämpft die Menschheit sich, immer schon, seit Anfang an. Jeder Mensch braucht dich um deiner Kraft. Danke alter verhasster Freund, dass ich dich hassen und lieben darf und du mich immer noch ernährst.
Ich bin mir bewusst, mein Freund, dass jeder Tag mit Essen ein Privileg ist und nicht jeder dieses Vorrecht hat. Nicht jeder Mensch kann essen und mit dir eine Beziehung aufbauen. Ich bin mir bewusst, dass deine Freundschaft für alle Menschen ausreichen würde aber vielen sie nicht bekommen können.
Verzeih mir alter Freund, dass wir Menschen nicht wissen wie wir mit dir umgehen können und um dich kämpfen. Wenn wir dann mal gegen dich sind, wollen wir immer noch alles von dir haben und wissen dich nicht zu schätzen. Das wir dich nicht teilen können liegt daran, dass wir zu viel von dir haben wollen oder zu wenig von dir kriegen. Verzeih uns, alter Freund, dass wir es auch nie lernen werden. Verzeihe unsere Ignoranz, dass wir nicht mit dir aber auch nicht ohne dich leben können. Du mein alter Freund bist die Ernährung für unsere irdische Hülle und das Fundament unserer Gesundheit, unser Brennstoff. Leider bleibst du immer der unschuldige aber verhasste Freund.

In tiefer Zuneigung…
Dein Freund.

JHJ@15.04.2014

 

Symphony des Lebens!

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In dem gewaltig großen Musiksaal setzen die Musiker ihre Instrumente an, um auf das Zeichen des Dirigenten anzufangen. Es ist hörbar still in diesem Raum. Die Spannung knistert wie Elektrizität durch die Luft. Die hoch gehaltenen Arme des Dirigenten fallen energisch, ruckartig runter und das Orchester knallt gleichzeitig einen Ohrenbetäubenden ersten Akkord in den Saal. Majestätische Klänge folgen den bewegenden Armen des Dirigenten und der Saal füllt sich mit harmonischen Musikklängen. Solistische Trompetensignale übertönen das Orchester und mit einem starken Decrescendo fällt das ganze zurück auf ein leises Piano. Die Geburt ist vollendet!

Ruhig im langsamen Takt hallen die Akkorde in den großen Raum. In manchen Takten spielt die Flöte solistisch, in anderen Takten wiederum schallt die Posaune. Das ganze wechselt sich von Andante in Allegro und wieder zurück. Die schönsten Klänge folgen aufeinander und symbolisieren die ausgeglichene Kindheit, die die Pubertät erreicht.

Dieser Teil der Symphonie, die Pubertät, wird gespielt mit bombastischen Abwechslungen zwischen Klarinetten, Fagotten und Hörnern. Von Pianissimo bis Fortissimo werden die Instrumente gequält. Plötzlich wird mit einem gigantisch langen Decrescendo poco a poco ein smorzando eingeleitet, bis es still wird und die Musiker die Instrumente absetzen. Der erste Teil ist vorbei. Der Dirigent hält die Arme hoch als Zeichen, dass es gleich wieder weiter geht und nun kein Applaus stattfinden soll.

Auf das Zeichen des Dirigenten setzt das Orchester für den zweiten Teil ein.
Es folgt ein sfogato abwechselnd, mit spiccato ausführend, wie ein Opera ähnliches Spiel. Höhe und Tiefe des Lebens, die Kräuter des Lebens, wird verkörpert durch Holzbläser und tiefes Blech. Und das Orchester streicht, bläst und schlägt die Instrumente bis zur Vollendung des symbolisierten Erwachsenen Daseins. Das Leben fliegt mit seinen „Ups and Downs“ Tag für Tag vorbei. Zwischen Andantes und Allegro wechseln die Tempi schnell hin und zurück. Die Bässe demonstrieren Depressionen und die Trompete triumphiert über den Auszug aus dieser Lebensmisere und das Ende des zweiten Teiles wird mit einer tutta la forza beendet.

Der dritte Teil fängt an mit einem sforzando und einem langem crescendo, wächst bis ein mäßiges Fortissimo entsteht. Langsam kommt es nun zu con Grandezza und Bravura und läuft in einem ruhigen sfogato aus. Das Adagio leitet die letzte Phase zum Finale ein. Das große Finale wird eröffnet mit einem Fortissimo für alle Register und endet mit einem Trauermarsch.
Die ungewöhnlichste Symphonie des Lebens, einzigartig und individuell. Der Dirigent lässt seine Arme langsam runter und der Applaus begleitet den letzten Atemzug des Schlussakkordes. Das Leben ist vollendet. Die Lebenssymphonie ist gespielt!

JHJ@27.02.2014

Stolzgeschwür!

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Unsere Gesellschaft wird immer kälter und egozentrischer. Niemand duldet mehr Andersdenkende und jeder denkt, dass er Weisheit aus Baggerschaufeln gegessen hat. Auch ich mache mich täglich schuldig mit diesem Verhalten. Stolz, Sturheit, Überheblichkeit, Arroganz, Dickköpfigkeit, usw. Kurz gesagt, Hochmut. Unser ganzes Leben, unsere Familien, die Welt, alles würde anders verlaufen wenn wir Stolz nicht als Freund sondern als ein Feind begegnen. Manche von uns lieben es sich einen stolzen Mensch zu nennen. Man denkt, dass es eine Charaktereigenschaft ist, worauf man stolz sein kann. Durch Stolz zerbrechen die meisten Beziehungen. Hochmut beeinflusst Kommunikation weil man zu stolz ist seine Gefühle mitzuteilen. Man ist nicht imstande sich um den Kern des Problems zu ergründen weil Stolz es nicht zulässt mit etwas nicht klar zukommen, überfordert zu sein, oder um Hilfe zu bitten. Ein Gespräch ist keine Diskussion und eine Diskussion noch lange kein Gespräch. Oft diskutiert man nur um das Gespräch zu ‘gewinnen’ nicht um einen Standpunkt zu erläutern oder einfach mal zuzuhören was der Andere eigentlich sagt, meint oder fühlt. Es wäre so ein enormer Fortschritt wenn wir unseren Stolz ablegen könnten um uns für die Nöte Anderer öffnen zu können.

Hochmut beeinflusst so unser Verhalten, weil wir denken, dass das Umfeld es so von uns erwartet. Stolze Menschen finden es wichtig was Andere von ihnen denken. Sie richten ihr Leben ganz nach dem Urteil anderer Leuten ein. Es wird nur noch in einem unnatürlichen Verhalten gelebt, sein eigenes Ich verleugnet und man schleicht nur noch durch das Leben. Entscheidungen zu treffen, auf Grund was Andere von dir denken ist Hochverrat an dich selber, deinem Partner, deinen Kindern und deinem Leben. Und was ich persönlich finde, Hochverrat an Gott.

Es kann nicht der Wille Gottes sein, oder der Sinn des Lebens, wenn du jemand anderen spielst. Das ist feige! Talente können nicht so wie es vorgesehen ist entwickelt werden. Das Leben kann nicht so wie es vorgesehen ist ausgekostet werden und dein Umfeld wird dich nie so sehen wie du wirklich bist.

Wenn uns bewusst wird, unseren Stolz zu erkennen, können wir auch daran arbeiten. Es darf keinen Platz für einen zu Freund gemachten Feind in unserem Leben geben. Keine Kompromisse mit Feinden. Schwierig aber machbar. wir können diesen feindseligen Freund rauswerfen, wenn wir nur wollen. Ein schwerer Prozess der vielleicht lebenslang dauert, aber jeder noch so kleine Fortschritt, bringt im Leben aller, eine viel bessere Frucht hervor. Zugleich können wir auf diesen Weg lernen nicht immer was zurück zu erwarten, wenn wir was für einen Anderen machen oder tun.
Mach mal etwas für jemanden, sodass es dich richtig was kostet. Zum Beispiel viel Mühe, viel Zeit oder Geld!
Wenn du weißt, dass dein Nachbar an etwas Mangel hat, besorg es und schenk ihm das dann. Tue es auch mal Anonym. Der Nachbar fühlt sich bei dir nicht so in der Schuld. Auch er hat vielleicht seinen Stolz! So lernst er vielleicht in Demut zu akzeptieren was umsonst zu bekommen. Manche Menschen haben Mühe damit. Auch sie haben ihre liebenden Feind, der Stolz.

Stolz ist ein Geschwür was definitiv ausgerottet werden muss. Gründlich vernichten ist die Devise, langsam aber sicher.
Wie viel Familien müssen noch zerrissen werden und Beziehungen zerfleischt? Nur die Liebe hat die Fähigkeit dieses Geschwür zu eliminieren. Entscheide dich um jetzt anzufangen. Nimm dir vor, einmal im Monat oder wie oft du es auch nur kannst, Notleidende in deiner Familie zu helfen. Habe ein Auge auf dein Umfeld, Freunde, Bekannte, Nachbarn oder auf die nette Frau im Gemüseladen. Versuche mal anonym für jemanden im Not Gutes zu tun, jemanden den du vielleicht nicht mal magst. Lass es dir was kosten. Du wirst dich wundern!
Lass es mich wissen!!

JHJ@07.03.2014

Schnäppchenjäger und Schlussverkäufe!

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Die gefährlichsten Jahreszeiten in unserer Zivilisation sind für manche unter uns auch die glücklichsten Zeiten des Jahres. Für andere wiederum die Gefährlichste für Leib und Finanzen. Unter dem synonym ‘‘Schlussverkauf‘‘ ändern manche, meistens Frauen, ihr komplettes Wesen. Die Raubtier ähnlichen Symptomen greifen den infizierten Jäger gnadenlos an und innerhalb wenigen Tagen bis Stunden entsteht ein Katzenartiges Raubtier bereit um zu töten. Die geschärften Krallen im Anschlag um jeden potenziellen Gegner auszuschalten. Der unerschrockene Jäger nennt sich ab dann Schnäppchenfänger, Billigjäger oder wie die meisten von uns dieses Phänomen kennen; Schnäppchenjäger. Blutdurstig und zielbewusst wird die Raubtierbestie durch diese quälende Zwangsneurose durch die Straßen der Stadt getrieben. Unaufhaltsam streift die Bestie jeden laden ab, auf der Suche nach Nahrung. Die Nase hoch und der Kopf im Nacken treibt die Kauflust das Biest in die Weiten des Landes um Beute zu reißen. Letztendlich wird der Jäger sein Ziel finden und mit anderen sich mit aller Gewalt durch die Pforten der Schnäppchenhölle pressen. Einmal so ein Jäger im Haus, wirst du ihn nie wieder los. Bis zum Ende der befriedigten Lust oder bis zum Boden der Portmonees bleibt das Kaufrauschopfer in den Klauen der Begierde. Die Körper der Schnäppcheninfizierten pressen sich übereinander, gegenseitig verletzend und schreiend, durch die angebotenen Schnäppchen. Mehrere Hände umklammern Schuhe, Kleider oder andere Produkte die im Normalfall 1 Euro teurer sind. Und um diese Chance auszukosten, wird keinen Tropfen Blut gespart. Nach einigen Wochen wird die Infizierung ein wenig nachlassen und die Normalität kehrt wieder zurück bis zum nächste Schlussverkauf.
JHJ@02.04.2014

 

Radioaktivität Vs Gottesaktivität

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Radioaktivität bezeichnet instabile Atomkerne, die sich spontan in andere Atomkerne umwandeln und dabei ionisierende Strahlungen freisetzen. Es ist überall und kommt auch in der Natur vor. Dieses radioaktive Isotop stammt aus der Zeit, in der die Erde geformt wurde.
Deshalb findet man überall Alpha-. Beta-, und Gammastrahlung, in Höhlen sowie auch in Gestein. Auch der Körper ist davon nicht verschont und lagert Kalium 40 in den Muskeln ab.
Wie sehr wir uns auch bemühen diese Radioaktivität aus der Welt zu schaffen, wir kommen niemals davon los. Man kann es nicht sehen, riechen oder schmecken. Trotzdem ist es überall. Wir sind gewaltbereit um es loszuwerden aber wissen nicht wohin damit. Etliche Züge voll werden hin und her gefahren und viele Umweltschützer regen sich auf und tun als ob wir für das Problem eine Lösung suchen müssen. Eine Lösung ist nicht zu finden, wie sehr man sich auch anstrengt. Wenn diese Strahlung bei der Entstehung der Welt schon da war, wird sie jetzt auch nicht mehr verschwinden. Die Evolutionisten glauben, dass die Welt 4,6 Milliarden Jahre alt ist, dann werden wir die kommenden 4 Milliarden Jahre damit weiter leben müssen.
Die Kreationisten glauben, dass die Erde erst 6000 Jahre alt ist. Egal!
Es macht mir als Kreationist nichts aus wie lange dieser Erdball schon in der Leere des Universums hängt. Ich werde es niemals verstehen, dass es nichts gab und dieses Nichts explodiert und dann entsteht ein perfektes ausgeklügeltes System von Planeten, Sternen, Sonne, Energien, Atomen und Molekülen die preziser als ein schweizer Uhrwerk mit einander Arbeitet. Ich glaube nicht, dass irgendwann ein Fisch gedacht hat, lass mich mal aus dieser nassen Substanz gehen und Erdbeeren suchen weil die Futterauswahl ist hier nicht optimal für mich. Dann lässt der Fisch sich Generationen lang Pfoten wachsen und spaziert aus der nassen Substanz um sich anschließend Flügel anwachsen zu lassen und um in einem Baum ein Nest zu bauen. Ich glaube daher, dass genauso wie die gefürchtete Radioaktivität ein Gottesaktivität gibt die alles so geschaffen hat wie es sein sollte. Diese Gottesaktivität ist eine Energie die man spürt aber nicht sehen, riechen und schmecken kann. Die überall anwesend ist auch wenn man nicht an eine göttliche Energie glaubt. Ich glaube auch nicht, dass man sagen kann wo sich der Gott aufhält. Die Frage ist mehr wo halten wir uns in Gott auf. Unsere Welt, unser Universum und wir, die Menschheit ist in Ihm.
Er ist nicht in uns, wir in Ihm. Ob wir wollen oder nicht, ist nicht die Frage. Ob wir glauben oder nicht ist dann nicht mehr relevant. Genau wie Radioaktiv sind wir Gottesaktiv. Besser so!

JHJ@13.03.2014

 

 

Das Aufrichtiges Gebet!

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Wenn es Gott gibt, warum sterben dann in Afrika Kinder an Hungersnot?
Wenn es Gott gibt, warum lässt er dann Kinder so leiden?
Wenn es Gott gibt, warum gibt es dann all die Kriege?
Wenn es Gott gibt, warum habe dann ich so viele Nöte?
Wenn es Gott gibt, warum, warum, warum?

Warum etwas in Frage stellen, wenn du denkst, dass es nicht existiert?
Wenn du denkst, Gott gibt es nicht, geb ihm dann auch keine Schuld an irgendetwas. Es gibt ja nichts und diesem Nichts gibst du die Schuld? Entscheide dich!

Wenn du dich entschieden hast, frage dann erstmals wo der Fehler wirklich liegt und wessen Schuld es ist, dass Kinder sterben an Hungersnot, dass Kinder leiden und die Welt voll ist von Gewalt, Krieg und Elend. Besser wäre es, wenn du die Schuldfrage offen lässt und dir Gedanken machst, wie du die Situation verbessern kannst.
Die Miseren in dieser Welt haben nichts mit Gott zu tun, sie sind Folgen unserer Fehlentscheidungen. Diese Welt ist unsere Welt und nicht die von Gott! Er hat sie nur erschaffen. Dann gab er sie in unsere Hände und wir bestimmen wo es lang geht. Nicht Gott.

Wir können beten und Gott fragen für eine Lösung, dass er uns Kraft, Weisheit und einfach das gibt was wir brauchen um Probleme zu lösen. Gott ist kein Mechaniker der etwas flickt was wir verbockt haben. Mit Hilfe von Gott lösen wir selbst das Problem.

Es steht geschrieben in Lukas 11, 9-10; “Bittet ohne Unterlass, und es wird euch gegeben werden; sucht ohne Unterlass, und ihr werdet finden; Klopft an ohne Unterlass, und die Tür wird euch geöffnet werden. Denn jeder, der nicht aufhört zu bitten, wird erhalten; wer nicht aufhört zu suchen, wird finden; und wer nicht aufhört anzuklopfen, denn wird die Tür geöffnet werden.” Wir müssen den ersten Schritt machen, auf Gott zugehen und Gott wird auf uns zukommen. Der englische Physiker und Mathematiker Isaac Newton erkannte das und sagte das gegenüber jeder Aktion eine Reaktion steht.

Bete sinnvoll und ohne religiöses Gesabber. Versuche Gott nicht zu überzeugen von dem was du denkst was richtig ist.
Du brauchst Gott die Situation nicht zu erklären. Er weiß schon, bevor du fragst, was Sache ist.

Zum Schluss; Bete nicht für saubere Füße, wenn du in einem Eimer mit Scheiße stehst. Wenn Gott dir einen Weg zeigt und du ihm nicht folgst, aber trotzdem seine Hilfe willst, bezweifle ich ob dein Gebet Frucht hervorbringt. Wenn du auf einer Zigarettenschachtel liest, dass es deine Gesundheit gefährdet und du Lungenkrebs davon bekommen kannst, bete nicht für jede Zigarette, dass sie dir nichts anhaben wird.

Du kannst alles mit ihm besprechen, über alles reden, und fragen. Stehe offen für seine Antwort, auch wenn es dir nicht gefällt. Sei bereit deinen Weg zu ändern. Um ein Auto in die richtige Richtung zu lenken, musst du es erst bewegen. Bewege dich, komm in die Gänge und es wird dir gegeben. Wenn du rufst und bittest, sagt er: Amen.

JHJ@03.03.2014

Wissen oder nicht, entscheide dich!

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Ein Mann steht vor dir und in seinen Händen hält er einen leeren Eimer.
Schreiend droht er, den Inhalt des leeren Eimers in dein Gesicht zu schütten. Du bist überzeugt, dass der Eimer leer ist, der Mann jedoch ist davon überzeugt, dass der Eimer voll ist. In dem Moment, indem der Mann den Eimer über dir entleert, reagierst du automatisch, als wäre er wirklich voll. Einen Augenblick lang, eine Millisekunde, hast du das Sichere dem Unsicheren vorgezogen und jeder Muskel in deinem Körper reagierte auf mögliche Gefahr! Du hast ja gesehen, dass der Eimer leer war, trotz dieser Feststellung, reagierst du unbewusst auf die Gefahr. Diese Alarmreaktion ist sicherlich ganz normal für den Mensch, aber warum? Glaubtest du deinen Augen nicht? Warst du dir nicht sicher?

Oft sehe ich diese Reaktion auch bei Atheisten. Sobald man über Gott redet, bekommen sie einen gewaltigen Krampfanfall. Wie mit einem roten Tuch vor Augen, schnauft man sich durch dieses Gottesthema. Und immer wieder frage ich mich, warum es zu einer solchen Reaktion kommt. Ist es vielleicht die Angst davor, dass man sich mit diesem Thema auseinandersetzen soll und man dann weis, dass das eigene Verhalten korrigiert werden muss? Wenn ein Verhalten in unserer Gesellschaft nicht tolerierbar ist, wird man dafür bestraft und korrigiert. Komisch, dass sobald Gott im Spiel kommt, alle Haare zu Berge stehen und hoch schießen, wie eine Rakete. Der Blutdruck steigt und der Rücken krümmt sich. Von dem Gesetzgeber lässt man sich Regeln vorschreiben aber wenn Gott einen Akt der Liebe verlangt, akzeptiert man dies nicht. Gottes Gesetze sind nicht, um den Mensch zu knechten, sondern sie sind gut für unser eigenes Wohlbefinden.

Wenn du heiraten gehst, setzt du dich auch nicht mit deinem Partner hin und diskutierst darüber, was die Regeln für eine liebevolle und harmonische Ehe sind. Im Normalfall weiß man, dass man nicht fremd geht, wenn man eine Beziehung hat. Man bespricht es nicht vorher mit dem Partner, dass man respektvoll zueinander ist und man für einander sorgt, in guten sowie in schlechten Zeiten. Vor dem Altar verspricht man sich dies aber man diskutiert nicht darüber. Wenn einer der beiden Partner eine dieser Regeln bricht, ist die Hölle los und die Beziehung ist nur noch ein absteigendes Institut.

Wenn es aber auch nur einen Hauch von göttlicher Inspiration hat, dann geht man auf Rebellenkurs. Die Atmung wird ausgesetzt und die Hände zu Fäusten geballt. So eine Ansichtssache ist eigentlich zu kindisch, um sie als seriös anzusehen.
Atheisten hört mal, ärgert euch nicht über etwas, was ihr nicht glaubt! Es will nicht sagen, dass die Anderen lügen oder nicht recht haben. Du hast eine andere Meinung und das ist völlig okay, steh dazu! Wenn du von allem so überzeugt bist, dann habe keine Angst wenn der Tod vor deiner Tür steht. Und du fluchst auch sicherlich nicht, oder? Weil fluchen eine Verwünschung ist, mehr noch ein Schimpfgebet. Warum etwas verwünschen, wenn es nichts gibt? Mir wäre es lieber, ich hätte etwas.

JHJ@13.03.2014

Evangelisation!

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Manche Christen sind so mit ihrem Glauben erfüllt, dass sie wie ein Weihnachtsbaum strahlen. Es tut schon weh sie über ihre Berufung und ihren Weltansichten reden zu hören. Viele wollen die ganze Welt alleine erobern und das Wort Gottes verkünden. Und jeder Mensch, jeder Volksstamm und jede Nation, werden bekehrt, einfach so, übernacht. Das ist ein großartiges, gutes und großes Ziel und solche Leute braucht die Kirche oder die Gemeinde. Aber man sollte Realist bleiben und sich nicht naiv in die weite Welt stürzen. Irgendwann sitzt man verzweifelt und mit enormen Schuldgefühlen Zuhause auf dem Sofa, und man überlegt sich ob es Versagen war oder ob der Glauben nicht gereicht hat.
Der Burnout lässt grüßen!
 
Evangelisation will sagen, dass Menschen erreicht werden und dass sie das Evangelium hören, vielleicht auch verstehen, aber nicht automatisch das jeder bekehrt wird oder sich entschließt das zu tun. Es ist enorm naiv das zu denken. Jesus hat auch nicht jeden bekehrt! Geheilt? Ja! Bekehrt? Nein! Bekehrung ist eine Entscheidung des Menschen selbst, ganz persönlich. Nicht einmal Gott greift hier ein. Wir haben einen eigenen Willen? Und nur wir selber müssen entscheiden ob wir uns für ihn oder nicht für ihn entscheiden. Wir tun es für uns selbst! So egoistisch wie es nur sein kann. Endlich einen positiven Egoismus.

Aber bitte! Evangelisten! Evangelisiere bitte um das Leib Christi. Nicht für die Gemeinde! Gemeinde und Gemeinschaft ist sehr wichtig, für alle Menschen, für neue Gemeindemitglieder unverzichtbar. Aber eins der Werke in einer Gemeinde sollte sein, dass man einen gemeinsamen Weg sucht um gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Nicht nur Schäfchen fest im Griff zuhalten und zu bemuttern. Wichtiger ist es das man ein starker Christ wird und nicht zahlende folgsame Clubmitglieder. Lass uns Christen endlich mal erwachsen werden und zusammen wie eine treue liebevolle Braut auf den Bräutigam warten. Ich finde es großartig wenn jemand sagt, dass er sich wohlfühlt in seiner Gemeinde und überzeugt ist, dass Gotteswerk in der Gemeinde vollzogen wird. Weiter so! Aber sobald jemand sagt, dass seine Gemeinde besser ist als eine andere Gemeinde dann hat man das Ziel vorbei geschossen und eine Sekte erschaffen. Es gibt keine ’bessere’ Gemeinde, es gibt auch keinen besseren Jesus, es gibt nur einen Jesus! Und er ist für uns gekreuzigt und nicht zerstückelt. Es gibt auch keinen Unterschied von Agape Liebe. Auch werden im Himmel keine Medaillen ausgereicht für den ersten, zweiten oder dritten Platz. Es gibt kein Gemeinde oder Kirchenolympiade. Vielleicht ist die Zeit gekommen um sich zu fokussieren, um die Gemeinden, aller christlicher Art auf eine Linie zu bekommen. Sodass wir Hand in Hand die Welt erreichen, in Einheit und Harmonie. Wer fängt an?

JHJ@28.02.2014      

7 Milliarden Gründe für Toleranz?

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Man traut sich heutzutage nicht mehr seine Meinung zu verkünden ohne aufpassen zu müssen um nicht irgendein Volk, eine Gruppe, Religion, Geschlecht oder Mensch zu beleidigen. Auf Zehenspitzen manövriert man sich durch sämtliche Überlegungen. Unser Wortschatz ist eigentlich zu gering ausgestattet, um sich so auszudrücken das man niemanden auf die Latsche tretet. Wenn die Milliarden Religionslosen die die 5,5 Milliarden Religiösen nicht mögen, die Japaner die Chinese nicht mögen und die Araber die Amerikaner hassen. Die Rechtsextremisten mögen die Juden nicht und der Islam die Ungläubigen nicht. Die Dünnen mögen keine Dicken, der Polizist keine Kriminellen. Die Rassisten mögen keine Farbigen, der Inländer keinen Ausländer, die Suppe nicht die Nudel. Das Brot mag kein Mehl, das Mehl kein Getreide, das Getreide keine Erde. Wenn der Kopf den Körper nicht mag, die Arme die Beine nicht mögen, der Arsch sich vom Rücken trennen will, haben wir die Toleranzgrenze maßlos überschritten.

Lass uns stellvertretend nach dem konvertierten asiatischen islamitischen homosexuellen suchen, der mit einem afrikanischen adipösen kriminellen Antisemit verheiratet ist welcher Alkohol und Drogenabhängigen Eltern hat.
Wenn wir den sozialistischen zionistischen Neger gefunden haben, der seinen transsexuellen Neonazifreund liebt, dann können wir wenigstens diese verprügeln. Weil Hass keine Liebe mag und kein Platz ist für Schwächlinge, kein Platz für Toleranz. Wir brauchen etwas um zu Hassen.

Ach, wartet mal! Ist nicht vor ungefähr zweitausend Jahren ein Jude stellvertretend für die Menschheit bestraft worden? Hat er nicht die Toleranzgrenze aufgehoben? War er es nicht der von Hass Liebe machte und von Unterschied Gleichheit? Hat er nicht die Sünde auf sich genommen und uns Frei gemacht von Urteil und Verdammnis?
Ist das Blut nicht bei allen Menschen rot? Ist die Hautfarbe, Religion oder Sexualität nicht ein Indikator für das was wir sind? Oder ist er ein Auslöser für Feindseligkeiten? Werden wir es jemals lernen?

JHJ@07.03.2014  

          

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