OXI? Herr Tsipras?

Schlagwörter

, , , ,


Oxi? Herr Tsipras?

Sagten sie oxi zu all den Lügen, die ihre Regierung machte um in die EU zu kommen?
Sagten sie oxi zu ihren reichen Landsleuten, die Steuern zu hinterziehen?
Sagten sie oxi zur Korruption in ihrem Land?
Sagten sie oxi zu Euro-Bürgern, die ihr hart verdientes Geld im Urlaub zu ihrem Land brachten?

Sagen sie oxi zu ihrer Hochnäsigen und Arroganten Haltung, wenn sie auf der Schwelle von ihren Gläubigern stehen.
Sagen sie oxi zu den Beleidigungen gegenüber unseren Euro-Politikern, die ihren Hintern aus ihrer eigenen Scheiße ziehen wollen.
Sagen sie oxi zur Verschwendung von Geldern anderer EU Bürger, die Ihnen ihre Steuergelder zur Verfügung stellen.
Sagen sie oxi zu all den Ohrfeigen die sie austeilen an unsere Politiker, hart arbeitenden Bürgern, H4 und Sozial Empfänger, unsere Pensionären und alle andere millionen EU-Bürger die ihnen gerne helfen wollen.

Sagen sie nai, zu allen Reformen, die man von ihnen einfach erwartet als hoch verschuldetes Mitglied Europas.
Sagen sie nai zur Verantwortung und haben sie die Eier in der Hose, um einen Bankrotte Staat wieder auf die Beine zu kriegen.
Sagen sie nai zum Demut und verwechsel das nicht mit Versklavung.
Andere Länder haben nai gesagt zu den aufgelegten Reformen und sind auf gutem Wege, für sie ein Vorbild zu sein.

Große Führer kennen ihre Schwächen, Herr Tsipras.

Haben sie solche Eier?

JHJ@09.07.2015

Entscheidungen des Alltages!

Schlagwörter

, , , ,

Jeden Tag müssen wir, ob wir wollen oder nicht, Bewusst oder Unbewusst, Entscheidungen treffen, die lebenswichtig sind. Unsere Gesundheit, unser Leben hängt an einem seidenen Faden. Und eine falsche Entscheidung wird unser Leben drastisch verändern. Jede Entscheidung, die wir treffen, über das was wir tun, das was wir essen, wie wir es tun und mit wem und wann bewirkt, dass wir so alt werden wie wir sind. Ein russisches Roulette!

Morgens schleppen wir uns aus unserem warmen, kuscheligen Bett und betrachten uns kurz, nach einer mehrstündigen nächtlichen Abwesenheit dieser Welt, im spiegel. Nach dem ersten Schreck trifft man sofort die ersten Entscheidungen, Zahnhygiene. Putzen wir mit oder ohne Fluorid, waschen wir uns mit oder ohne parfümierte Seife oder überhaupt nicht mit Seife. Brauchen wir wirklich das eklige Glätteisen um uns wieder wohl zu fühlen? Beenden wir unsere Morgentoilette mit einer Dosis Haarspray oder extra starkem Styling Gel?

In jedem unserer täglichen Produkte sind chemische Komponenten enthalten, die unsere Gesundheit beeinflussen oder beeinträchtigen. Über jedes Produkt, über jeden chemischen-, biologischen oder sonstigen Komponenten liegt eine wissenschaftliche Studie vor, die diese Substanzen als lebensgefährlich einstuft oder überhaupt kein Risiken für unseren Körper sieht. Gegen jedes; ‘Yes, Go for It‘! Gibt es eine Studie renommierter Universitäten mit ‚No, Dont do It‘! Danger!! Was jetzt? Fluorid, das unser Immunsystem antastet? Aluminium in Deo, mit dem wir unsere Achselhöhle voll sprühen, in der es nur so wimmelt von Lymphknoten.

Frühstücken wir mit Weizen werden wir dumm, essen wir Käse erhöht es das Krebs Risiko, Milch verschleimt, Butter besteht aus 75% Fett und ist eine Kalorienbombe. Und Eier sind Cholesteringranaten. Essen wir zu viel Kohlenhydrate werden wir zu fett, essen wir zu viel Zucker werden wir süchtig und es wird unser Vorrat an Vitamin B12 zerstört. Trinken wir Light-Produkte vergiften wir uns mit Aspartam und Cyclamat und wenn uns das nicht umbringt dann wenigstens das Bisphenol-A in den Polypropylen Flaschen, woraus wir die Softdrinks trinken. Dabei ist unser Kaffee auch das reinste Gift und eigentlich nicht mal für den Konsum geeignet. Was können wir noch essen und was können wir nicht essen? Ist unser Gemüse noch Gemüse oder gentechnisch manipulierte Pappe? Sind unsere Lebensmittel noch Lebensmittel oder Chemiegranaten?

Auf diese Weise folgt der Tod uns den ganzen Tag. Er folgt uns durch das Mittagsessen, das Abendessen, sogar bis zu unserem Feierabend Bierchen. Auch beim Händeschütteln und bei zu viel Nähe mit anderen Menschen. Beim Haustier streicheln und beim Umarmen. Er ist an der Haustürklinke, am Geldschein, am Einkaufswagen. Überall ist er Präsent. Ein Wunder, dass wir alt werden und immer noch leben oder eher überleben. Gekochtes oder Gebratenes Essen ist nicht gesund weil es keine Vitamine und Proteine mehr besitzt. Rohes Essen schmeckt uns nicht. Fleisch muss, am liebsten jeden Tag. Dabei wollen wir nicht wissen, dass wir eigentlich genüsslich eine Leiche verzehren.

Sicherlich ist nicht alles tödlich, was auf der Verpackung unserer Lebensmittel steht, aber beim Kauf eines Autos sind wir viel vorsichtiger und genauer als bei dem was wir unseren Kindern und uns selber in unseren Hals schieben. Vieles ist entstanden aus Panikmacherei. Aber vieles ist auch Tatsache und eine wirkliche lebensgefährliche Realität.

Ich denke wir müssen uns mit gesundem Menschenverstand bemühen um in diesem Mischmasch von Chaosfood einem Weg zu finden, der für uns persönlich gut zu vertreten ist. Man sollte sich sensibilisieren und sich darüber schlau machen, was man so runter schluckt. Beim Tanken deines Autos guckst du auch das du den richtigen Brennstoff in deinen Tank füllst.

Ich weiß, wie kein Anderer, wie schwierig es ist sich um gesunde Ernährung zu bemühen und wahrscheinlich wird mich die ungesunde Ernährung das Leben kosten. Aber ich kann sagen, dass ich kämpfend untergegangen bin. Ich habe mich bemüht mich aus den Klauen des Todes zu befreien. Schlachten verloren, andere wieder gewonnen und bis zu meinem letztem Atemzug bleibe ich am kämpfen. Wissend, dass es gute Tage gibt und ganz schlechte Tage. Aber ich lasse mich nicht kampflos umbringen.

Und welchen Kampf kämpfst du?

JHJ@01.03.2015

Straßenterror!

Schlagwörter

,

Gewappnet mit einer stählernen Maske von Selbstvertrauen werfe ich mich täglich in den Dschungel aus Asphalt. Als Großmeister der Infrastruktur bewege ich mich geschmeidig durch enge Gasse und breite Autobahnen, von Nord nach Süd, von Ost nach West. Überall bewältige ich jede Gefahr und jeder Herausforderung bin ich überlegen. Der Herr der Bedienung, Schaltung und Kontrollleuchte, alles beherrsche ich wie kein anderer.

Unterwegs durch Unmengen meiner Abenteuer. Doch, behalte ich alles im Auge. Nichts entgeht meinem geübtem Auge und vor allem meinem allwissenden Sinn Kein Fehler entkommt meinem saftigen Urteil und Spott. Alles wird gründlich beäugt. Alte Onkels mit Handschuhen und Hut, mit sechzig auf der Autobahn um ihre Wackeldackel spazieren zu fahren. Omis die nicht über ihr Lenkrad gucken können und bei dreiundvierzig Grad im Schatten die Scheiben oben und Heizung voll aufgedreht haben. Junge Kerle, heiße Schnitten, ich sehe sie alle. Niemand entkommt meinem Blick und niemand ist so gut wie ich denke, dass ich bin. Der Onkel mit seinem Wackeldackel gibt keine Vorfahrt, die Omi ist zu langsam, der junge Kerl zu schnell und die heiße Schnitte blinkt nicht bei einer Kurve.

Wo haben die alle den Führerschein gemacht? Gratis bekommen als sie zwei Päckchen Butter eingekauft haben? Beim zwölften Platz Volksliedpfeifen durch einen Strohhalm oder gefunden in einem Überraschungs-Ei? Junge starke Kerle die mit ihrem ersten eigenen Auto knatternd durch die Straßen düsen. Auspuff wie ein Kaninchenkäfig, Lautsprechanlage voll aufgedreht.

Der Egotripper, der Anfänger! Sie machen nie etwas Falsches! Meinen sie. Es ist immer des Anderen Schuld wenn etwas passiert. „Der andere war es, der war schuld und weil er es war darf ich das auch! Wenn ein anderer einen Fehler macht, darf ich das auch. Durch die Fehler Anderer bin ich dazu berechtigt, genau den gleichen Fehler zu machen, ohne, dass es Konsequenzen für mich hat. Die Anderen könne ja nichts, die sind nicht so gut wie ich. Ich bin doch der, der fahren kann“.

Leider muss ich dich enttäuschen. Es tut mir leid, dass ich jetzt vielleicht deine Illusion zerplatzen lasse aber besser die Illusion platzt als später dein Kopf an der Frontscheibe deines Auto. Gute Fahrer sind nicht die, die mit Vollgas über die Landstraßen fliegen und Kurve kratzen wie ein Skifahrer den Berg runter düst oder der, der freihändig einparken kann. Sondern der, der beherrscht, ruhig und geduldig fährt. Der , der sich nicht an Fehltritten von anderen Verkehrsteilnehmern ärgert. Es sind die, die kein Auto brauchen um ihr Ego aufzumotzen. Es sind die Fahrer die länger leben.

Wir brauchen keine Holzkreuze am Straßenrand um dir zu gedenken. Deine Familie will lieber dich. Gedenke, dass immer mal was passieren kann aber lass es dann auch ein Unfall sein. Lass es nicht die Schuld deines immensen Egos sein, ein Mangel an Selbstwert, das du mit rostigem Blech aufpolieren willst. Wenn jeder nur die Hälfte täte von dem was er denkt, das er kann, wären viele junge Menschen noch am Leben. Dann würden nicht mehr so viele unnötig an Straßenrändern sterben und dann kämen wir viel sicherer und schneller dahin, wo wir hin wollen.

Wo du auch hingehst, ich wünsche dir eine gute Fahrt und eine sichere Heimreise.

JHJ@14.06.2014

Der Kindergarten!

Schlagwörter

,

In einem besonderen Kindergarten, am Rande einer großen Stadt, sitzt ein kleines Kind im Sandkasten und spielt. Seine kleinen dunklen runden Äugelein stehen eng beieinander in seinem verärgerten Gesichtchen. Es gibt Ärger. Es gefällt ihm nicht, dass ein anderes Kind eine schönere Sandburg hat als er und er will sie unbedingt haben, oder zerstören. Das kleine verärgerte Kind hat ein schlimmes Elternhaus. Es lebt in einer Familie, in der Dominanz und Manipulation alltäglich ist genauso wie Unterdrückung und Egoismus. Es darf keine eigene Meinung haben und Kritik wird, wenn nötig, mit Gewalt zerschlagen. Dieses Kind hat sich zur Folge als sehr diktatorisch entwickelt und terrorisiert alle anderen Kinder im Kindergarten. Oft stampft der kleine Wladimir mit seinen Füßchen auf den Boden, wenn er seine Spielsachen nicht bekommt. Von der versuchten Korrektur seiner Erzieherin ist er nicht beeindruckt. Er ist ein solch typisches Kind. Wenn du sagst „Nein das kannst du nicht haben“ dann will er es umso mehr haben.

Es ist schlimm ein Kind wie Wladimir aufwachsen zu sehen. Was soll nur aus solch einem Kind werden?

Und dann ist da noch der kleine Alexis, der immer nur mit den „großen“ Jungs spielen möchte aber nicht wirklich mithalten kann. Sein Freund Yanis gibt ihm meistens Rückendeckung und manchmal werden sie dann toleriert aber niemand spielt gerne mit den beiden, weil sie öfter Spielsachen von anderen Kindern klauen und es dann auch noch verleugnen. Dann stolzieren die beiden mit einem gefrorenen Grinsen durch den Raum als ob alles von ihnen wäre und werden dann den großen Jungs wieder in die Schranken verwiesen. Süß sind die beiden aber lästig wie Mücken. Hoffentlich werden die später nicht kriminell die beiden Schnuckis.

Auch toben in diesem Kindergarten schon die Kindergangs rum, welche momentan die meiste Aufmerksamkeit von den Erzieherinnen brauchen. Die Erzieherinnen sorgen sich sehr um die kleinen Kids. Sie verbreiten, so klein sie erst sind, schon Angst und Unterdrückung. Sie unterdrücken alle Mädchen im Kindergarten und machen alle Spielsachen kaputt, die nicht von ihnen benutzt werden. Sie sind viele, sehr viele und jeden Tag kommen neue Kinder dazu. Sie sind etwas zurückgeblieben und wissen nicht was gut und böse ist. Sie verkloppen die anderen Kindern, die nicht so sind wie sie und dann verprügeln sie sich untereinander auch noch sehr oft und wissen nicht mal warum.
Ach es sind doch noch Kinder und wollen wahrscheinlich nur spielen. Aber ehrlich, diese Kleinen sind wirklich blöd. Was wird später mal aus dieser Horde werden? Hoffentlich keine Politiker….

Dieser Kindergarten ist etwas ganz besonderes, mit all diesen kleinen Frechdachsen. Und dann reden wir nicht mal über die kleine Ängie, die immer wieder versucht den Wladimir zu trösten, wenn der mal wieder schluchzend um Aufmerksamkeit schreit. Dann kümmert sich die Ängie um die sehr zerbrechliche, labile Persönlichkeit von Wladimir und liebevoll versucht sie ihn wieder in die Spur zu kriegen. Was wohl aus ihr werden wird wenn sie mal groß ist? Und dann gibt es noch den kleinen Wolfgang. Der will unbedingt, dass die zwei Jungs, Yanis und Alexis sich an Regeln halten. Er nennt sie dick und doof. Ja ja, der Kleine Wolle hat die zwei schon gut im Griff. Vielleicht wird der Kleine Wolle mal Lehrer oder so, wer weiß das schon. Und die Ängie wird sicher auch mal Mutter von vielen Kindern die ihr ganz viel Arbeit machen werden, aber das wird ihr nichts ausmachen, weil sie jetzt schon ein Arbeitspferd ist, die liebe kleine Ängie. Sie wird von vielen anderen Kindern geliebt. Auch von dem ganz kleinen Nicolas und seinem Erzfeind Francois und dem Außenseiter Barack, der es nicht leicht hat, weil er so komisch läuft, so lässig. Na Ja welche Wege die kleinen auch einschlagen, hoffentlich gibt es für diese Kinder noch Arbeit wenn sie mal groß sind. Hoffentlich müssen die nicht von H4 leben und finden etwas Sinnvolles in ihrem Leben. Vielleicht, wenn er sich wirklich anstrengt, wird der Wladimir ein Eisverkäufer in Sibirien und die zwei Clowns, Yanis uns Alexis, hoffentlich kommen die und bleiben auch auf dem Pfad der Tugend, oder ziehen nach Texas und züchten Lamas. Und vielleicht kriegt dann der kleine Barack eine Arbeitsstelle bei den texanischen Lamacowboys.

Jetzt sind die kleine Erwachsen geworden und haben der Kindergarten verlassen. Doch leider Lebt der Kindergartenmentalität in sie weiter. Sie leben in einen Erwachsenen Körper, Tragen kein windeln mehr, und ihre Nase können sie auch schon ganz alleine putzen. Leider sind sie den Kindergarten nicht entflohen, sie bleiben in ihren eigenen kleinen Kinderkram Kreis.

Ach ja…Wunder sind noch nicht aus der Welt.

JHJ@27.02.2015

Der fliegende Mensch!

Schlagwörter

, , ,

Der Mensch hat seit dem Anfang seiner Geschichte einen unaufhaltsamen Zwang zu fliegen. In manchen Träumen des einzelnen Menschen hat es schon Flugabenteuer gegeben. Böse Träume, in denen uns hinterher gerannt wurde, um uns etwas Schlimmes anzutun. Oft wusste man nicht , warum jemand es auf uns abgesehen hatte. Wir versuchten dann aus aller Macht zu entkommen, durch wildes Umherwedeln wie ein Vogel, um dann, nach dem man mehrmals gestolpert und hingefallen ist, ab zu heben. Erleichtert konnten wir unserem Verfolger in letzte Sekunde entkommen.
Ich weiß nicht warum der Mensch diesen Traum hat und nicht so oft wie ein Fisch ins Wasser springt und davon taucht. In jedem fall träumt der Mensch, schlafend oder wach, vom Fliegen. Als Alternative hat man dann das Flugzeug gebaut und sich den Traum über die Wolken zu fliegen so ermöglicht. Trotz diesem Hilfsmittel, einer guten Alternative zum Fliegen, träumt der Mensch weiter vom Fliegen. Physisch zu fliegen, seinen Körper zu strecken und ab zu heben, die Erde los zu lassen und wie ein Vogel über die Bäume weg zu fliegen. Über die Felder und Wälder, über die Wolken, die Berge und Täler. Frei zu sein!
So sehr wir uns auch ansträngen, und träumen, und unseren Körper auch anschreien und es befehlen, es wachsen uns einfach keine Flügel. Seit Generationen lang, tausenden von Jahren und noch nie ist einem Mensch auch nur eine Feder gewachsen. Und der Mensch hält sich für das intelligenteste Lebewesen. Wir sind im Stande so fantastische Erfindungen zu kreieren und Lösungen zu bedenken, alles zu erklären, aber kriegen es nicht gebacken uns auch nur eine winzige Daune wachsen zu lassen. Wir genialen Geschöpfe haben es nicht drauf?
Aber Fische können sich überlegen mal was anderes zu tun und lassen sich Beine und Lungen wachsen, wandern aus den Gewässern dieser Erde und lassen sich ein behaartes Fell wachsen, springen in Bäume und nennen sich Affen. Diese primitiven Primaten sind in der Lage sich weiter zu entwickeln und entscheiden sich dann ihre Haare zu verlieren um sich dann Kleider anzuziehen.
Das sagte Darwin. Ein angesehener Wissenschaftler?
Der konnte nicht mal unter Wasser atmen, sich keine Flügel anwachsen lassen und nennt uns Menschen intelligent.
JHJ@27.05.2014

 

Brief an einen alten Freund!

Schlagwörter

, , ,

Lieber alter verhasster Freund,

Schon lange haben wir nicht mehr mit einander geredet und das trotz unserer langjährigen Freundschaft. Von Kindheit an, wann genau kann ich mich nicht mehr erinnern, sind wir schon ein unzertrennliches Paar. Leider ist unsere kostbare Freundschaft ausgeartet in eine hinterhältige gemeine Feindschaft, die mich letztendlich töten wird. Du warst, bist und wirst immer ein Teil meines Lebens sein, bis der Tod uns scheidet. Unsere Freundschaft war leidenschaftlich und intensiv, genussvoll und liebevoll. Wo du warst, da war ich und wo ich war, warst du. Ein Herz und eine Seele, eine harmonische Beziehung, die mich immer am Leben gehalten hat. Du gabst mir Energie und Kraft, mit dir bewältige ich jede Lebenslage und jedes Problem. Du warst meine Stütze bei all meinen Sorgen, du warst und bist noch immer da wenn ich mich verletzt fühle, alleine oder traurig bin. Aber seit Jahren spielst du ein doppeltes Spiel und hast mich verraten. Unwissend hast du mich in deine Falle laufen lassen und meine Gesundheit ernsthaft gefährdet. Seit Jahren leide ich täglich an der Folge deines Verrates. Aber ich kann dir nicht wirklich böse sein. Ich wusste nicht, dass zu viel Beziehung so enden kann. Aber auch zu wenig von dir, hätte mich umgebracht. Ich realisiere nach all den Jahren, dass ich überhaupt nicht in der Lage war mit dir eine gute Beziehung zu führen. Ich war nicht in der Lage ein gesundes Gleichgewicht zu finden in unserer Freundschaft. Und wenn ich das nicht ganz schnell lerne wirst du mich langsam aber sicher töten. Mit deiner Freundschaft muss man vorsichtig umgehen, nicht zu viel, nicht zu wenig. Im Gleichgewicht kann man mit dir gut auskommen und eine gute Freundschaft aufbauen. Aber das ist für viele von uns sehr schwer. Ohne Gleichgewicht in unserer Beziehung wirst du für mich lebensgefährlich. Nur im Gleichgewicht bist du verträglich und bringst Gesundheit, Harmonie, Lebensqualität und Fröhlichkeit. Die Gefahr mit dir liegt darin, dass du eigentlich nur Gutes tun willst, du hast kein böses im Sinne. Du hast eigentlich überhaupt keine Schuld an unserem Problem, das Problem mit dir habe ich mir nur selbst eingebrockt. Mein Übermäßiges von dir projektiere ich nur auf dich zurück um meine Schuld zu entschuldigen. Die Sucht in dir mein bester Freund ist mein Untergang. Solange ich noch lebe bist du mein Weggefährte, ob Freund oder Feind, ich werde nie ohne dich leben können. Ob in Gleichgewicht oder nicht, mein Leben fing mit dir an und wird mit dir enden.
Ein gemeinsamer Weg mit Höhe- und Tiefpunkten, lachen und weinen, Gesundheit und Krankheiten, in guten und schlechten Zeiten. Deine Berufung hat mich ernährt, gefüttert, gesättigt und alles von dir hast du gegeben. Dein ganzes Sein hast du geopfert und alles mir gegeben und ich habe nur von dir genommen und brauchte dir nichts dafür zu geben. Deine Berufung ist mein Leben. Um deine Hingaben bekämpft die Menschheit sich, immer schon, seit Anfang an. Jeder Mensch braucht dich um deiner Kraft. Danke alter verhasster Freund, dass ich dich hassen und lieben darf und du mich immer noch ernährst.
Ich bin mir bewusst, mein Freund, dass jeder Tag mit Essen ein Privileg ist und nicht jeder dieses Vorrecht hat. Nicht jeder Mensch kann essen und mit dir eine Beziehung aufbauen. Ich bin mir bewusst, dass deine Freundschaft für alle Menschen ausreichen würde aber vielen sie nicht bekommen können.
Verzeih mir alter Freund, dass wir Menschen nicht wissen wie wir mit dir umgehen können und um dich kämpfen. Wenn wir dann mal gegen dich sind, wollen wir immer noch alles von dir haben und wissen dich nicht zu schätzen. Das wir dich nicht teilen können liegt daran, dass wir zu viel von dir haben wollen oder zu wenig von dir kriegen. Verzeih uns, alter Freund, dass wir es auch nie lernen werden. Verzeihe unsere Ignoranz, dass wir nicht mit dir aber auch nicht ohne dich leben können. Du mein alter Freund bist die Ernährung für unsere irdische Hülle und das Fundament unserer Gesundheit, unser Brennstoff. Leider bleibst du immer der unschuldige aber verhasste Freund.

In tiefer Zuneigung…
Dein Freund.

JHJ@15.04.2014

 

Symphony des Lebens!

Schlagwörter

, ,

In dem gewaltig großen Musiksaal setzen die Musiker ihre Instrumente an, um auf das Zeichen des Dirigenten anzufangen. Es ist hörbar still in diesem Raum. Die Spannung knistert wie Elektrizität durch die Luft. Die hoch gehaltenen Arme des Dirigenten fallen energisch, ruckartig runter und das Orchester knallt gleichzeitig einen Ohrenbetäubenden ersten Akkord in den Saal. Majestätische Klänge folgen den bewegenden Armen des Dirigenten und der Saal füllt sich mit harmonischen Musikklängen. Solistische Trompetensignale übertönen das Orchester und mit einem starken Decrescendo fällt das ganze zurück auf ein leises Piano. Die Geburt ist vollendet!

Ruhig im langsamen Takt hallen die Akkorde in den großen Raum. In manchen Takten spielt die Flöte solistisch, in anderen Takten wiederum schallt die Posaune. Das ganze wechselt sich von Andante in Allegro und wieder zurück. Die schönsten Klänge folgen aufeinander und symbolisieren die ausgeglichene Kindheit, die die Pubertät erreicht.

Dieser Teil der Symphonie, die Pubertät, wird gespielt mit bombastischen Abwechslungen zwischen Klarinetten, Fagotten und Hörnern. Von Pianissimo bis Fortissimo werden die Instrumente gequält. Plötzlich wird mit einem gigantisch langen Decrescendo poco a poco ein smorzando eingeleitet, bis es still wird und die Musiker die Instrumente absetzen. Der erste Teil ist vorbei. Der Dirigent hält die Arme hoch als Zeichen, dass es gleich wieder weiter geht und nun kein Applaus stattfinden soll.

Auf das Zeichen des Dirigenten setzt das Orchester für den zweiten Teil ein.
Es folgt ein sfogato abwechselnd, mit spiccato ausführend, wie ein Opera ähnliches Spiel. Höhe und Tiefe des Lebens, die Kräuter des Lebens, wird verkörpert durch Holzbläser und tiefes Blech. Und das Orchester streicht, bläst und schlägt die Instrumente bis zur Vollendung des symbolisierten Erwachsenen Daseins. Das Leben fliegt mit seinen „Ups and Downs“ Tag für Tag vorbei. Zwischen Andantes und Allegro wechseln die Tempi schnell hin und zurück. Die Bässe demonstrieren Depressionen und die Trompete triumphiert über den Auszug aus dieser Lebensmisere und das Ende des zweiten Teiles wird mit einer tutta la forza beendet.

Der dritte Teil fängt an mit einem sforzando und einem langem crescendo, wächst bis ein mäßiges Fortissimo entsteht. Langsam kommt es nun zu con Grandezza und Bravura und läuft in einem ruhigen sfogato aus. Das Adagio leitet die letzte Phase zum Finale ein. Das große Finale wird eröffnet mit einem Fortissimo für alle Register und endet mit einem Trauermarsch.
Die ungewöhnlichste Symphonie des Lebens, einzigartig und individuell. Der Dirigent lässt seine Arme langsam runter und der Applaus begleitet den letzten Atemzug des Schlussakkordes. Das Leben ist vollendet. Die Lebenssymphonie ist gespielt!

JHJ@27.02.2014

Stolzgeschwür!

Schlagwörter

, , , ,

Unsere Gesellschaft wird immer kälter und egozentrischer. Niemand duldet mehr Andersdenkende und jeder denkt, dass er Weisheit aus Baggerschaufeln gegessen hat. Auch ich mache mich täglich schuldig mit diesem Verhalten. Stolz, Sturheit, Überheblichkeit, Arroganz, Dickköpfigkeit, usw. Kurz gesagt, Hochmut. Unser ganzes Leben, unsere Familien, die Welt, alles würde anders verlaufen wenn wir Stolz nicht als Freund sondern als ein Feind begegnen. Manche von uns lieben es sich einen stolzen Mensch zu nennen. Man denkt, dass es eine Charaktereigenschaft ist, worauf man stolz sein kann. Durch Stolz zerbrechen die meisten Beziehungen. Hochmut beeinflusst Kommunikation weil man zu stolz ist seine Gefühle mitzuteilen. Man ist nicht imstande sich um den Kern des Problems zu ergründen weil Stolz es nicht zulässt mit etwas nicht klar zukommen, überfordert zu sein, oder um Hilfe zu bitten. Ein Gespräch ist keine Diskussion und eine Diskussion noch lange kein Gespräch. Oft diskutiert man nur um das Gespräch zu ‘gewinnen’ nicht um einen Standpunkt zu erläutern oder einfach mal zuzuhören was der Andere eigentlich sagt, meint oder fühlt. Es wäre so ein enormer Fortschritt wenn wir unseren Stolz ablegen könnten um uns für die Nöte Anderer öffnen zu können.

Hochmut beeinflusst so unser Verhalten, weil wir denken, dass das Umfeld es so von uns erwartet. Stolze Menschen finden es wichtig was Andere von ihnen denken. Sie richten ihr Leben ganz nach dem Urteil anderer Leuten ein. Es wird nur noch in einem unnatürlichen Verhalten gelebt, sein eigenes Ich verleugnet und man schleicht nur noch durch das Leben. Entscheidungen zu treffen, auf Grund was Andere von dir denken ist Hochverrat an dich selber, deinem Partner, deinen Kindern und deinem Leben. Und was ich persönlich finde, Hochverrat an Gott.

Es kann nicht der Wille Gottes sein, oder der Sinn des Lebens, wenn du jemand anderen spielst. Das ist feige! Talente können nicht so wie es vorgesehen ist entwickelt werden. Das Leben kann nicht so wie es vorgesehen ist ausgekostet werden und dein Umfeld wird dich nie so sehen wie du wirklich bist.

Wenn uns bewusst wird, unseren Stolz zu erkennen, können wir auch daran arbeiten. Es darf keinen Platz für einen zu Freund gemachten Feind in unserem Leben geben. Keine Kompromisse mit Feinden. Schwierig aber machbar. wir können diesen feindseligen Freund rauswerfen, wenn wir nur wollen. Ein schwerer Prozess der vielleicht lebenslang dauert, aber jeder noch so kleine Fortschritt, bringt im Leben aller, eine viel bessere Frucht hervor. Zugleich können wir auf diesen Weg lernen nicht immer was zurück zu erwarten, wenn wir was für einen Anderen machen oder tun.
Mach mal etwas für jemanden, sodass es dich richtig was kostet. Zum Beispiel viel Mühe, viel Zeit oder Geld!
Wenn du weißt, dass dein Nachbar an etwas Mangel hat, besorg es und schenk ihm das dann. Tue es auch mal Anonym. Der Nachbar fühlt sich bei dir nicht so in der Schuld. Auch er hat vielleicht seinen Stolz! So lernst er vielleicht in Demut zu akzeptieren was umsonst zu bekommen. Manche Menschen haben Mühe damit. Auch sie haben ihre liebenden Feind, der Stolz.

Stolz ist ein Geschwür was definitiv ausgerottet werden muss. Gründlich vernichten ist die Devise, langsam aber sicher.
Wie viel Familien müssen noch zerrissen werden und Beziehungen zerfleischt? Nur die Liebe hat die Fähigkeit dieses Geschwür zu eliminieren. Entscheide dich um jetzt anzufangen. Nimm dir vor, einmal im Monat oder wie oft du es auch nur kannst, Notleidende in deiner Familie zu helfen. Habe ein Auge auf dein Umfeld, Freunde, Bekannte, Nachbarn oder auf die nette Frau im Gemüseladen. Versuche mal anonym für jemanden im Not Gutes zu tun, jemanden den du vielleicht nicht mal magst. Lass es dir was kosten. Du wirst dich wundern!
Lass es mich wissen!!

JHJ@07.03.2014

Schnäppchenjäger und Schlussverkäufe!

Schlagwörter

, , , ,

Die gefährlichsten Jahreszeiten in unserer Zivilisation sind für manche unter uns auch die glücklichsten Zeiten des Jahres. Für andere wiederum die Gefährlichste für Leib und Finanzen. Unter dem synonym ‘‘Schlussverkauf‘‘ ändern manche, meistens Frauen, ihr komplettes Wesen. Die Raubtier ähnlichen Symptomen greifen den infizierten Jäger gnadenlos an und innerhalb wenigen Tagen bis Stunden entsteht ein Katzenartiges Raubtier bereit um zu töten. Die geschärften Krallen im Anschlag um jeden potenziellen Gegner auszuschalten. Der unerschrockene Jäger nennt sich ab dann Schnäppchenfänger, Billigjäger oder wie die meisten von uns dieses Phänomen kennen; Schnäppchenjäger. Blutdurstig und zielbewusst wird die Raubtierbestie durch diese quälende Zwangsneurose durch die Straßen der Stadt getrieben. Unaufhaltsam streift die Bestie jeden laden ab, auf der Suche nach Nahrung. Die Nase hoch und der Kopf im Nacken treibt die Kauflust das Biest in die Weiten des Landes um Beute zu reißen. Letztendlich wird der Jäger sein Ziel finden und mit anderen sich mit aller Gewalt durch die Pforten der Schnäppchenhölle pressen. Einmal so ein Jäger im Haus, wirst du ihn nie wieder los. Bis zum Ende der befriedigten Lust oder bis zum Boden der Portmonees bleibt das Kaufrauschopfer in den Klauen der Begierde. Die Körper der Schnäppcheninfizierten pressen sich übereinander, gegenseitig verletzend und schreiend, durch die angebotenen Schnäppchen. Mehrere Hände umklammern Schuhe, Kleider oder andere Produkte die im Normalfall 1 Euro teurer sind. Und um diese Chance auszukosten, wird keinen Tropfen Blut gespart. Nach einigen Wochen wird die Infizierung ein wenig nachlassen und die Normalität kehrt wieder zurück bis zum nächste Schlussverkauf.
JHJ@02.04.2014

 

Radioaktivität Vs Gottesaktivität

Schlagwörter

, ,

Radioaktivität bezeichnet instabile Atomkerne, die sich spontan in andere Atomkerne umwandeln und dabei ionisierende Strahlungen freisetzen. Es ist überall und kommt auch in der Natur vor. Dieses radioaktive Isotop stammt aus der Zeit, in der die Erde geformt wurde.
Deshalb findet man überall Alpha-. Beta-, und Gammastrahlung, in Höhlen sowie auch in Gestein. Auch der Körper ist davon nicht verschont und lagert Kalium 40 in den Muskeln ab.
Wie sehr wir uns auch bemühen diese Radioaktivität aus der Welt zu schaffen, wir kommen niemals davon los. Man kann es nicht sehen, riechen oder schmecken. Trotzdem ist es überall. Wir sind gewaltbereit um es loszuwerden aber wissen nicht wohin damit. Etliche Züge voll werden hin und her gefahren und viele Umweltschützer regen sich auf und tun als ob wir für das Problem eine Lösung suchen müssen. Eine Lösung ist nicht zu finden, wie sehr man sich auch anstrengt. Wenn diese Strahlung bei der Entstehung der Welt schon da war, wird sie jetzt auch nicht mehr verschwinden. Die Evolutionisten glauben, dass die Welt 4,6 Milliarden Jahre alt ist, dann werden wir die kommenden 4 Milliarden Jahre damit weiter leben müssen.
Die Kreationisten glauben, dass die Erde erst 6000 Jahre alt ist. Egal!
Es macht mir als Kreationist nichts aus wie lange dieser Erdball schon in der Leere des Universums hängt. Ich werde es niemals verstehen, dass es nichts gab und dieses Nichts explodiert und dann entsteht ein perfektes ausgeklügeltes System von Planeten, Sternen, Sonne, Energien, Atomen und Molekülen die preziser als ein schweizer Uhrwerk mit einander Arbeitet. Ich glaube nicht, dass irgendwann ein Fisch gedacht hat, lass mich mal aus dieser nassen Substanz gehen und Erdbeeren suchen weil die Futterauswahl ist hier nicht optimal für mich. Dann lässt der Fisch sich Generationen lang Pfoten wachsen und spaziert aus der nassen Substanz um sich anschließend Flügel anwachsen zu lassen und um in einem Baum ein Nest zu bauen. Ich glaube daher, dass genauso wie die gefürchtete Radioaktivität ein Gottesaktivität gibt die alles so geschaffen hat wie es sein sollte. Diese Gottesaktivität ist eine Energie die man spürt aber nicht sehen, riechen und schmecken kann. Die überall anwesend ist auch wenn man nicht an eine göttliche Energie glaubt. Ich glaube auch nicht, dass man sagen kann wo sich der Gott aufhält. Die Frage ist mehr wo halten wir uns in Gott auf. Unsere Welt, unser Universum und wir, die Menschheit ist in Ihm.
Er ist nicht in uns, wir in Ihm. Ob wir wollen oder nicht, ist nicht die Frage. Ob wir glauben oder nicht ist dann nicht mehr relevant. Genau wie Radioaktiv sind wir Gottesaktiv. Besser so!

JHJ@13.03.2014

 

 

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.